Petra Wild-BrauN  
Bank-und Dipl-Kauffrau   -   Versicherungsfachwirt(BWV)   -   Tel:  0921-50860988   -   braunwild@yahoo.de

Max Buz braucht eine Berufsunfähigkeitsversicherung

Jeder 4. Arbeitnehmer in Deutschland wird während seiner Erwerbstätigkeit berufsunfähig (BU), aber nur 20 Prozent der Erwerbstätigen sind dagegen versichert. Leider sind die beiden Gruppen nicht identisch. Bei mehr als 20.000 Personen jährlich tritt eine Berufsunfähigkeit vor Vollendung des 40. Lebensjahres ein. Damit gehört die Berufsunfähigkeitsversicherung (BUV) zu einer der wichtigsten privaten Vorsorgemaßnahmen.

 


Versicherungsvergleiche im Internet sind eine hervorragende Sache, wenn es sich um einheitliche Produkte (Beispiel: Risikolebensversicherung) handelt. Bei einer so komplexen Versicherung wie der BUV ist jedoch das Einschalten eines Experten empfehlenswert, da durch die Optionsvielfalt der Tarife jede Person anders, nämlich ganz speziell auf ihre Lebenssituation beraten werden sollte. Zwei gleichaltrige Personen, die derselben Beschäftigung nachgehen, können durchaus zwei unterschiedliche BUVs benötigen, weil der Bedarf, Hobby und die Familienplanung unterschiedlich sind. Maklerfirmen, die angeblich an einem Tag 20 BUVs über eine Internetkonferenz abgeschliessen, können für den Einzelnen nicht das Optimale erreichen, sondern nur eine 08/15-Beratung durchgeführen. Besser ist ein ausführliches Gespräch, gerne auch am Telefon und anschließend eine Angebotserstellung, die auf den speziellen Bedarf des Kunden zugeschnitten ist.


Die BUV ist eine Vorsorge gegen  unvorhersehbare Ereignisse ist eine Worst-Case-Versicherung. Zweifelsohne zahlt man den Beitrag umsonst, wenn der Worst-Case nicht eintritt. Aber ist es nicht besser, sein Leben lang gesund zu bleiben und einen Beitrag dafür zu zahlen, dass andere aus der Versicherungsgemeinschaft, die eben nicht gesund geblieben sind, eine Rente erhalten. Eine BUV sollte wie eine Risikolebensversicherung betrachtet werden: Man stirbt nicht, um eine Leistung zu erhalten.